Statische IP Adresse mit Ubuntu Lucid Lynx 10.04

Friday, March 12th, 2010

jedes mal wenn ich eine statische IP einstellen will muß ich mir die gleichen informationen zusammensuchen. das nervt. deshalb gibts jetzt einmal alles für alle zum mitschreiben:

als erstes entferne ich die starter links für den netzwerk manager:
sudo update-rc.d -f NetworkManager remove

beim nächsten start wird das kleien zusatzprogramm also nicht mehr gestartet.
weiter gehts:
sudo gedit /etc/network/interfaces

hier stellt man die eigentliche IP, gateway und netmask ein:

auto lo
iface lo inet loopback

auto eth1
iface eth1 inet static
address 192.168.1.100
netmask 255.255.255.0
gateway 192.168.1.1

den dns oder auch nameserver stellt ihr in der folgenden datei ein:
sudo gedit /etc/resolv.conf

meine sieht so aus:

nameserver 192.168.1.1
nameserver fritz.box

und zu guterletzt trage ich noch die domain fritz.box fest in die hosts datei ein:
sudo gedit /etc/hosts

127.0.0.1 localhost
127.0.1.1 quad
192.168.1.1 fritz.box

jetzt muß nur noch das netzwerk neu gestartet werden:
sudo /etc/init.d/networking restart

es sollte diese meldung ausgegeben werden:
*Reconfiguring network interfaces… [OK]

mit dem befehl “ifconfig” könnt ihr euch anzeigen lassen, ob die einstellungen übernommen wurden.
zugegebenn, due einstellungen in der hosts datei kann man sich eigentlich sparen. da ich ein gebranntes kind in sachen dns fehlern bin, trage ich die geschichten hier lieber direkt ein.

Ubuntu 10.04 Lucid Lynx Alpha getestet

Friday, March 12th, 2010

am 29. april soll die neue ubuntu version erscheinen.
da das wieder eine LTS ersion mit langzeitunterstützung wird, habe ich mir diese version schon einmal vorab angesehen.
ich habe dazu auf meinem dell x1 und dem “neuen” arbeitstierchen bereits die aktuelle alpha version testweise installiert.

was soll ich sagen, es läuft. booten geht sehr fix. ein paar neue features wie zum beispiel das überarbeitete software center sind sehr nett. man kann jetzt programme direkt in der übersicht installieren und muß nicht mehr erst anklicken um dann den knopf zu drücken:

es wird natürlich der neueste nvidia treiber 195….irgendwas installiert. dieser bringt bei karten ab 8800er chipsatz die cuda unterstützung mit, also die gpu beschleunigung bei HD videos (xbmc läß grüßen):

und eine neuerung die in vielen foren heiss diskutiert und gewünscht wurde:

nautilus kann jetzt out of the box eine zweispaltige dateiansicht. einfach F3 drücken. fertig.
ich denke das wird sich in den nächsten monaten/jahren noch entwickeln. die navigation ist hier doch noch sehr holprig. man muß sich einfach erst daran gewöhnen das man jetzt zwei fenster in einem hat.

auf meinem arbeitsrechner wollte das betriebsystem erst nicht booten. ich habe dann nur ein update über die konsole gemacht und schon funktionierte es.

hier der Ubuntu 10.04 Lucid Lynx Release Zeitplan:

December 10th, 2009 – Alpha 1 release
January 14th, 2010 – Alpha 2 release
February 25th, 2010 – Alpha 3 release
March 18th, 2010 – Beta1 release
April 8th, 2010 – Beta2 release
April 22nd, 2010 – Release Candidate
April 29th, 2010 – Final release of Ubuntu 10.04 LTS

via

ich denke das die erste beta schon sehr stabil auf vielen systemen laufen wird. proiert es am besten in einem virtuellen system aus und macht euch selbst ein bild.

wie stellt man die nervigen update manager pop-ups unter ubuntu ab?

Sunday, February 21st, 2010

diese frage habe ich schon öfter gehört. auch wenn ich den dienst eher nützlich finde, stören die popups schonmal auf wohnzimmer rechnern oder bei computern die ich lieber regelmäßig selbst aktualisiere.

http://www.konzentrat.org/

hier die lösung für euch da draussen:

schritt1:
System > Systemverwaltung > Software Paketquellen > Tab “Aktualisierungen”

alle checkboxen abclicken:

Schritt2:
System > Einstellungen > Startprogramme

“Aktualisierungsbenachrichtigungen” abclicken

jetzt sollte der update manager keine nervigen popups mehr aufgehen lassen. bitte vergesst nicht euer system selbst zu aktualisieren. ihr statet die update prüfung über:

System > Systemverwaltung > Aktualisierungsverwaltung

Dell Latitude X1 mit Ubuntu 10.04 review

Friday, February 19th, 2010

sied ein paar jahren stehe ich nagelneuer hardware sehr skeptisch gegenüber. vor allem workstations braucht man sich heute nicht mehr nagelneu kaufen. zb reine office rechner bekommt man nachgeschmissen. sehr interessant finde ich es daher auch, das gebrauchte subnotebooks für einen bruchteil des neupreises über die theke gehen. ich hatte von einem freund ein samsung q30 angeboten bekommen. dies ist baugleich mit dem dell latitude X1. das samsung kann man noch neu für um 2000 EUR kaufen. angesichts der supergünstigen netbooks ein witz. ich parke solche spannenden geräte gern einfach mal in meinen ebay sniper und stelle einen unverschämt niedrigen preis ein. tja was soll ich sagen. vor ein paar tagen ging mir besagtes X1 ins netz:

heute habe ich das dell latitude x1 als gebrauchtgerät bekommen. ursprünglich war windowsXP installiert. der vorbesitzer hatte ubuntu (9.10) drauf, allerdings stark “verstellt”. bei gebrauchtgeräte neige ich sowieso dazu das betriebssystem komplett neu zu installieren. da in zwei monaten ubuntu 10.04 veröffentlicht wird, habe ich mich für die vorabversion entschieden.
hier meine bisherigen eindrücke:

zunächsteinmal habe ich mit dem “usb startmedienersteller” von ubuntu 9.10 das iso auf einen usb stick geparkt. dies funktionierte in der vergangenheit nicht immer reibungslos. mal wollte das programm nicht auf dem stick schreiben weil das medium angeblich noch “busy” war. mal wurde alles drauf kopiert, aber der stick startete einfach nicht. diesmal verlief alles reibungslos. stick formatiert – iso drauf kopiert. eingesteckt und ab dafür.

das X1 bootet den stick erstaunlich schnell. fast schon zu schnell
die installationsroutine verläuft zügig und ohne verständnissprobleme.
das eigentliche daten auf platte kopieren funktionierte unproblematisch.
bei dem installieren ist mir aufgefallen das man jetzt gefragt wird ob der user automatisch nach dem booten eingeloggt werden soll oder nicht. ausserdem wird jetzt das tastaturlayout voreingestellt und in meinem fall 100% getroffen. man spart sich also nochmal ein paar klicks.

nach abschluss der kopiererei dann eine fehlermeldung “migrationsmanager crashed” was willst du tun?
die bedeutungsschwangeren antwortmöglichkeiten:
weiter – nochmal – beenden

natürlich klicke ich hier wild alles in panik an:
nochmal – landet in der gleichen meldung
beenden – kommt nicht in frage
weiter – die installation wird beendet…wtf?
ok, alles sieht super aus.
nach dem ersten start, packe ich ein paar PPAs zu den softwarequelle und installiere ein paar standartprogramme nach meinem geschmack. die installation von programmen geht auch wieder sehr zügig. ich würde das lesen/schreiben in etwa mit meinem acer travelmate notebook vergleichen. die dürften beide in etwa gleich alt sein.

hier ein paar technische details des dell latitude X1:
1100MhZ CULV cpu - 1,2Gb ram - 30Gb hdd
12″ mattes display (1280×768 = 16/10)

ubuntu hat alles was mir aufgefallen ist korrekt installiert:
display, mauspad, audio, wlan, bluetooth…

kleiner alltagstest:
bootvorgang bis zum desktop (aus dem ausgeschalteten zustand): 46 sekunden
den wert finde ich super. allerdings sehe ich beim hochfahren noch einen fehler. anscheinend wird noch irgendwo einmal ein timeout voll ausgereizt. das muß ich mir später noch einmal ansehen.

flash player (10.1) installiert… schade schade. getestet auf youtube in der standartauflösung bemerkt man bei schnellen “szenen” ein haken. kommt dann noch die in das video integrierte werbung dazu, gerät das bild vollends ins stocken. an eine höhere auflösung (480/720) ist gar nicht zu denken. das subnotebook ist in sachen online videos mit flash absolut ungeeignet.
ob html5 daran was ändert bleibt abzuwarten.

als nächstes teste ich noch die akkulaufzeiten vom gerät.
mit dabei waren drei akkus:
2x 2200mAh
1x 4800mAh
allerdings nur einer der beiden 2200er sind angeblich “neu”.

im vergleich zu meinem acer travelmate 6292 schafft dieses gerät keine online flash videos. dafür ist es bauartbedingt lautlos. nur wenn es wirklich still ist kann man die leise festplatte “hören”. bei lese und schreibvorgängen natürlich das leise rattern.

wenn man bedenkt das ich das teilchen für um die 100 euro geschossen habe – ein traum.

…2 tage später

nachdem ich jetzt zwei tage damit gespielt habe, bin ich mir sicher das das gerät mein acer ablösen wird.
natürlich habe ich noch ein paar ungereimtheiten gefunden.
zb geht das gerät nicht gescheit in den bereitschaftsmodus (standby) wenn man den deckel schließt.
klickt man den modus bewußt an, funktioniert es. das soll mal jemand vestehen.

aus dem ruhezustand wacht es nicht mehr auf. die üblichen macken. mit den standby modi.
das aufwachen dauert ausserdem relativ lange. das acer war nach wenigen sekunden sofort wieder da.
das X1 braucht gut und gerne 20 sekunden um überhaupt ein bild zu zeigen plus wlan wiederaufnahme.

dafür ist es viel leichter, schlanker und um ein vielfaches billiger. also wenn das teil mal in der mitte durchbricht ist das echt kein beinbruch mehr.
das acer hat mich mal irgendwas zwischen 1700 und 1800 euro gekostet. dementsprechend bin ich damit umgegangen – vorsichtig.

display: das matte display vom X1 ist besser als das vom acer. bei fast voller helligkeit hat es einen höheren kontrast und sattere farben.

online videos laufen auf manchen portalen flüssig und auf anderen wie youtube ruckellig.
liegt sicher an der 1,1ghz single core cpu.

akku&laufzeit:
der alte kleine akku schafft wie in der auktion angegeben seine 30-45min
der alte große akku knapp 1,5h und der neue kleine knapp 1,5h
ein neuer großer akku würde 50 EUR kosten. wenn ich das gerät länger behalte, werde ich mir einen kaufen. lt tests auf diversen blogs läuft das notebook damit ca 3,5h – auh kein topwert für heutige verhältnisse, aber schon ausreichend.

wegen all dieser gründe wird es ein “unterwegs & dabei begleiter”

golem.de – Ubuntu alarmiert per Twitter

Friday, February 19th, 2010

Bei problematischen Updates werden Anwender per Feed gewarnt
Sollte ein Update für die Linux-Distribution Ubuntu einer großen Anzahl von Benutzern Probleme bereiten, werden Anwender künftig über die Microblogging-Dienste Twitter oder Identi.ca darüber informiert.

link zum artikel

klingt interessant. ich habe mir den twitter rss feed gleich mal aboniert. schaun wir mal was darüber an meldungen rein kommt.