meine ersten eindrücke von ubuntu one

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heute habe ich meine einladung zu ubuntu one erhalten. das ist ein datendienst von Canonical selbst der es einem erlaubt files aller art, online zu speichern. das ganze kann man sich wie eine online-festplatte vorstellen. ein vergleichbarer dienst ist zb dropbox.

was ist ubuntu one?
ubuntu one soll soweit ich es verstanden habe, vorerst nur für ubuntu verfügbar sein. die idee hinter dem ganzen ist einfach: man soll seine files möglichst einfach zwischen computern teilen und bewegen können.
es gibt zum starten 2gigabyte speicher kostenlos oder eine bezahlte variante mit 10gb zu $10,00 pro monat.

ImageBanana - screenshot110.png

der dienst ist zur zeit in einer beta phase. ich habe keine ahnung ob er heute von der private beta zur “normalen” beta freigegeben wurde, oder ob meine registrierung vor ein paar wochen heute akzeptiert wurde. weiter im text:

installation und integration
die installation ist denkbar einfach und auf der seite mehr als gut beschrieben – click – danach hat man in der taskleiste ein kleines icon “ubuntu one” mit dem man eine verbindung zu dem dienst aufbauen kann. durch anklicken öffnet sich ein fenster. der entfernte speicher wird bei mir unter “/home/kyio/Ubuntu One” eingebunden, allerdings ohne einträge in der /etc/fstab
man kann jetzt files ganz normal in das verzeichniss kopieren, oder direkt in das “share with me” verzeichniss schubsen.

UbuntuOne-Browser

so weit – so gut

Speed
das icon in der taskleiste zeigt anscheinend durch animation an das ein datenaustausch statt findet. bei mir hat es bisher nicht mehr aufgehört sich zu drehen. das hochladen von files dauert zur zeit ewigkeiten. ich denke das der dienst zur zeit einfach nur überlastet ist. ausserdem stehen die server ja nicht gerade um die ecke. ich werde in ein paar tagen noch einmal berichten ob es besser geworden ist.

wofür man ubuntu one einsetzen kann
welche daten man hochlädt bleibt sicher jedem selbst überlassen. mein erster eindruck ist aufgrund der miesen geschewindikeit natürlich erst einmal stark eingeschränkt. was nützt ein online speicer wenn das hoch und runterladen bis in alle ewigkeit dauern würde. ich denke aber das dies wie scon geschrieben an der beta und startphase des dienstes liegt.
ich könnte mir vorstellen den dienst als systembackup zu benutzten. konfigurationsdateien oder vielleicht sogar das komplette betriebssystem einfach hochladen und liegen lassen. schaden kann es nicht ein backup online zu haben.
sicherheitskritische daten haben dort meiner meinung nach nichts zu suchen.

bei 2bg gratis speicher könnte man den dienst auch für diverse medien nutzen. wer weiß. warten wir es ab

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