Archive for the 'xbmc' Category

erste beta vom XBMC auf allen plattformen ist raus

Thursday, September 18th, 2008

yeah baby! die erste beta version des XBMC ist released worden. ich hab meine vorversion direkt auf meinem zukünftigen multi media center rechner aktualisiert:
sudo apt-get install xbmc

als erstes fällt mir auf das eine HD version vom skin dabei ist. weitere themes könnte mansich natürlich noch installieren. im vergleich zu der vorherigen version läuft das xbmc “flüssiger”. ich hab es natürlich noch nicht stundenlang laufen gehabt, aber der erste eindruck ist durchweg positiv.
das release ist auf allen plattformen gleichzeigig raus gekommen: Linux, Mac OS X, Windows und Xbox.
es gibt eine version die direkt von flash speichermedien wie zb usb sticks starten kann und eine live-cd zum testen ohne installation. letzteres finde ich eher unsinnig. das xbmc greift weder tief ins system ein, noch verschlingt es viele resourcen. wir erinnern uns: das teil läuft auf der alten XBOX.
für mich das einzige media center das alle meine multimedialen bedürfnisse befriedigt.

mehr infos auf dem offiziellen xbmc blog

angedacht ist bei mir der anschluß der xbox fernbedienung an den linux rechner. im

XBOX als 720p HD Player

Saturday, July 19th, 2008

ich habe die xbox nun seit längerer zeit im 720p modus. das entspricht dem klassischem “HD-Ready” modus.


die benutzeroberfläche rennt fast genauso schnell wie noch bei standard PAL. hier und da ein kleiner ruckler ist zu verkraften, da man die auch schon bei PAL hatte.
das rendering von video-material, dass weniger als 720p hat, läuft an sich auch recht gut. reines 720p material läuft mal gut und mal gar nicht.

aber genau damit wollte ich mich nicht zufrieden geben. Read the rest of this entry »

legenden über windows und linux

Tuesday, June 10th, 2008

ich bin seid etwa einem monat auf linux. ubuntu 8.04 um genau zu sein. keine besonders lange zeit, vor allem nicht um jetzt lauthals davon zu schwärmen. allerdings arbeite ich schon seid ein paar jahren auf servern die unter debian laufen. ein vorteil der sich immer mehr bemerkbar macht. die konsole ist mein freund :-)
ich hatte bereits mehrfach über meinen umstieg geschrieben (linux), wie toll ich hier alles finde und was mir das system alles abgenommen hat. daran hat sich nichts geändert. ganz im gegenteil, ich denke es würde viel mehr menschen einen computer mit linux benutzen wenn man sie dazu zwingen würde ;-)

in diesem artikel möchte ich versuchen den “noch windows” nutzern einen kleinen einblick in diese welt zu geben. auch wenn ich mich als linux desktop anfänger sehe, habe ich einen ausblick genießen können der mir wirklich gefällt.
unter windows habe ich seid ein paar jahren eigentlich immer das beklemmende gefühl gehabt, das jeden tag ein neuer mega wurm kommt und mich meines computers bemächtigt. auch wenn mein system immer recht gut gesichert war, mit fest abgesicherter firewall, einem virenkiller der in allen möglichen test gut abgeschlossen hat, ich niemals dateianhänge geöffnet habe die man mir per mail gesandt hat, hatte ich immer dieses dunkelgrüne gefühl im hinterkopf. aber hier geht es jetzt nicht um windows. wenn man anfängt sich mit linux auseinander zu setzten ließt man immer wieder “linux ist offen, du kannst alles einsehen und ändern”.
aber was ist damit gemeint?
der normalsterbliche hat wohl kaum die fähigkeiten dazu. braucht er auch nicht, denn es gibt genügend leute die das können und machen. das kann man sich so vorstellen wie eine horde kiddies die mit lego basteln. der eine schraubt an seiner konstruktion rum und zeigt es den anderen. die bauen das nach und verbessern eine kleinigkeit oder bemängeln fehler. und genau so ist es in der elektronischen welt eben auch.

als erstes möchte ich euch den artikel linux ist nicht windows ans herz legen. für jeden interessierten der mit dem gedanken spielt zu wechseln, sicher eine der besten quellen überhaupt. es geht um vergleiche, um verschiedene perspektiven und nicht zuletzt um eine aussage: linux kann gut sein, aber es muß nicht gut für dich sein. als gamer ist man zum beispiel sicher nicht perfekt aufgehoben. obwohl es mittlerweile eine ständig wachsende zahl an spielen gibt, kommt man dabei um windows einfach nicht herum.
eine kleine aufstellung was welches betriebssystem besser kann gibt es in dem artikel von windows zu linux. ein sehr kurzer zwar, aber ich finde ihn sehr treffend.

nun, was habe ich erlebt?
wie man an meinen vorhergegangenen beiträgen lesen kann, hat die reine installation einfach nur perfekt geklappt. es wurde eigentlich alles an hardware erkannt und ich konnte sofort loslegen. aber früher oder später trifft man ja doch auf gewisse grenzen. gut das es dann ein paar sehr hilfreiche webseiten gibt. zum beispiel das forum http://forum.ubuntuusers.de/
das wiki ist in einem klasse zustand und selbst ich merke das dort gearbeitet wird. aber damit nicht genug, in einem irc chat geben diverse member fast rund um die uhr hilfestellung. auf dem server irc.freenode.net im channel #ubuntu-de bekommt man diese hilfe.
also nochmal in einfachen worten: kostenlose, kompetente hilfe von fremden die dafür nichts bekommen.

ok, es ist nicht einfach zu linux zu wechseln. das liegt aber nicht am system, sondern viel mehr an uns selbst. nachdem ich jetzt ein paar wochen ausschließlich mit ubuntu gearbeitet habe finde ich windows schon ganz schön kompliziert. ich hätte nicht gedacht das ich es so schnell “verlernen” würde. also gebt euch einen ruck und probiert es aus.
mein system ist jetzt vor viren, seuchen und bundestrojanern sicher. jedesmal wenn sich eine neue aufgabe ankündigt finde ich eine kostenlose hochprofessionelle software und hilfe von menschen die ich nicht kenne. am besten gefällt mir dabei dieses gefühl wenn man es geschaft hat. freude, könnte man es nennen. oder auch bestätigung “ich habe feuer gemacht”.

mit meinem computer scanne ich dokumente ein, ich maile, surfe, höre musik, schaue filme, lade daten hin und her, kann mich mit jedem server oder jeder quelle verbinden, habe höhere transferraten bei mir im netzwerk als unter windows mit der gleicehn hardware, ich drucke, skype, messenge, rippe webradio-dvd-cd-streams, bearbeite webseiten mit dreamweaver, habe ein virtuellen windows rechner, bin mir sicher das niemand meine freigaben öffnen kann, kann von aussen auf meine freigaben zugreifen, clicke jeden tag 25% weniger auf meine maus, habe einen 3D desktop der einem die sprache verschlägt, ich bearbeite vektorgrafiken, retuschiere bilder, baue remote verbindungen zu jedem ziel auf, scanne dokumente mit einem click als pdf und bin stolzer user des XBMC.

wer sagt das man ja photoshop, corel und dreamweaver nicht unter linux ans laufen bekommt der hat sich geschnitten. zugegeben, es läuft nicht jede version. aber so gut wie immer die letzte funktioniert mit wine, dem windows “nicht” emulator. allerdins stellt sich mir immer öfter die frage, ob ich diese programme denn überhaupt noch brauche.

photoshop = gimp
dreamweaver = kompozer, gedit
corel = inkscape

ja, das ist richtig. gimp kann nicht alles was photoshop kann. das hier ist auch nur MEINE liste der programme die ICH benutze. gimp lädt erstmal viel schneller als psd, und es bietet eine auswahl an werkzeugen mit denen man sehr, sehr viel anstellen kann. für den webbereich nach meiner ansicht absolut ausreichend.
mit dreamweaver habe ich mir html beigebracht und anschließend damit verlernt. einfach deshalb weil die software dem user zu viele entscheidungen abnimmt. nicht das es schlecht wäre, aber als mensch der gern mal einen blick dahinter wirft und meistens die sache anders anpackt eben nicht mehr ausreichend. für die alltäglichen änderungen benutze ich sogar nur noch gedit, einem kleinen editor. mit dem desktop fenster manager nautilus (das ist das gegenstück zum windows explorer) kann man probemlos eine ftp, scp, ssh oder was weis ich noch verbindung zu einem webserver herstellen und die dateien dann bearbeiten als wären sie lokal auf der festplatte.
inkscape “schweben wie ein schmetterling, stechen wie eine bine”
das was vorher vom speichermonster corel an trägheit mitgebracht wurde ist jetzt mit inkscape geschichte. auch hier kann man wieder sagen das corel viel mehr funktionen hat. ja hat es. als ex-werbetechniker sage ich: vom funktionsumfang arbeite ich auch jetzt noch am liebsten mit corel 9. viel nützliches ist danach nicht mehr gekommen. inkscape ist der kleine bruder mit speziellen fähigkeiten. mit keiner anderen software habe ich bilder so schnell und präzise vektorisiert wie hier. noch dazu ist es auch wieder eine opensource freeware.

der opensource gedanke schwingt eigentlich immer und überall mit. niemand zwingt mich eine software zu kaufen. ich habe bisher noch keine shareware gefunden (auch wenn man mir sagte das es das auch hier gibt). aber man fühlt sich nicht wie ein öko hippi, der alles was er nicht toll findet verteufelt. viel eher als ein moderner samurai der einen anderen weg geht.

[ubuntu] xbmc auf einem linux PC

Monday, June 2nd, 2008

xbmc2.jpg

langsam wird es ernst mit dem xbmc auf dem PC. die xbox stößt bei HD formaten an ihre leistungsgrenzen und die portierungen für windows und linux sind für den normalgebrauch mittlerweile durchaus als “stabil” an zu sehen.
grund genug um dort mal einen blick rein zu werfen :-)

in diesem thread steht die für ubuntu einfachste installationsmethode (wenn man es denn nicht selbst kompilieren will)

man fügt die beiden softwarequellen hinzu (wobei die 2. nicht unbedingt gebraucht wird):
deb http://ppa.launchpad.net/team-xbmc-hardy/ubuntu hardy main
deb-src http://ppa.launchpad.net/team-xbmc-hardy/ubuntu hardy main
(diese quellen sind für ubuntu 8.04 hardy)

den rest mache ich am liebsten im terminal:
sudo apt-get update
sudo apt-get install xbmc

und schon ist das XBMC auf dem PC installiert.
als testrechner hielt ein älterer computer her um zu testen in wie weit man HD material abspielen kann:

AMD 2800+ Sempron (2000 MHz) / GeForce 6200 agp
wie man sieht, schon etwas älter. die grafikkarte hat lt. nvidia keinerlei HDTV unterstützungs decoder oder ähnliches.
als testvideos habe ich die trailer zu bigbuckbunny genommen.
das xbmc spielt die 480p und 720p trailer perfekt ab.

evil-frank.png its-a-trap.png

das 1080p video bringt die kiste zum ruckeln. alle files wurden über das netzwerk gestreamed.
natürlich ist das kein repräsentativer wert, da ein blueray laufwerk und die dekompremierung sehr viele resourcen verschlucken würde, aber mir geht es aussschließlich um daten die gestreamed werden.

DIY: Anleitung zum Selbstbau eines Silent PC

Friday, February 29th, 2008

silentpc.jpg an meinem LCD fernseher war noch ein vga anschluss frei. ich habe mir gedacht “da könnte man sich doch bequem die ganzen youtube videos und fun blogs angucken”. das war der anstoß mich mal wieder richtig mit dem thema silent computing auseinander zu setzen. in diesem beitrag beschreibe ich, welche hardware in meinem silent PC verbaut ist, wo man sie beziehen kann und was sie leisten soll. das hauptaugenmerk liegt hier nicht in einem teuren high end wohnzimmer rechner, sondern auf dem intelligenten einkauf von gebrauchten komponenten und neuem zubehör.

zunächst einmal habe ich in letzter zeit immer häufiger HD filme in meinen fingern. meine xbox mit xbmc macht dabei leider schlapp. ich dachte mir, das ein PC dieser aufgabe doch sicher besser gegenüber treten wird. und schon war die idee geboren.
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