Archive for the 'produkte' Category

HTC Hero – Android und mehr getestet

Samstag, März 6th, 2010

Aufmerksame Leser haben sicher mitbekommen, das ich seit kurzem glücklicher Besitzer eines HTC Hero-Handys bin. Die Entscheidung dazu fiel mir echt nicht leicht, denn Handys können heutzutage so viel, das einem ganz schlecht wird bei den Vergleichen. Dazu kommt dann noch das kritische Misstrauen meinerseits, ob Testberichte evtl nur soweit verissen werden, als das der Hersteller nicht genug Penunzen rübergeschoben hat, um den Test zu “frisieren”.

Zur Auswahl standen bei mir:

das iPhone – Schlicht und ergreifend… zu teuer. Ich kenne Apple und freue mich auch für jeden, der Apple mag, also nicht falsch verstehen. Aber wenns um MEIN Geld geht, werde ich kritisch. Zwangstarife tun da ihr Übriges. Gestorben.

Windows Mobile-Handys: Angefasst, bedient… und erschreckt. Was Trägeres als solche Handys hab ich echt noch nie erlebt. Finger weg.

Symbian: Im Grunde gute Erfahrungen mit gemacht (bin bis jetzt Nokia-Jünger gewesen). Nur jetzt sollte es mal was Anderes, Moderneres sein.

Android: Oh Gott, die Google-Krake greift um sich und schleicht sich in das mobile Geschehen ein. Was mir daran gefiel war die Linux-Programmierung. Es musste also schlank und schnell sein, wie Linux eben is.

Nach langem hin und her hab ich mich dann dazu bereit erklärt, ein HTC Hero zu testen… 2 Wochen Zeit hat man bei einer Vertragsverlängerung dazu. Der Preis (49€) war mir auch angenehm, also her mit dem Ding.
1. Unboxing
Der kleine, schmale Karton kam vor 6 Tagen bei mir an und wurde sofort aufgerupft. Heraus kam ein sich toll anfühlendes Handy. Display-Oberfläche glatt, und ohne Schutzfolie trotzdem Fingerabdruck-Resistent, und auf der Rückseite leicht gummiert, liegt supersicher in der Hand. Eingebaut war bereits eine 2GB SD-Karte, die aber postwendend gegen meine 4GB ausgetauscht wurde. Akku, Netzteil,… erwähn ich jetzt nicht extra.

hier für euch das unboxing video von wortsprung:

2. Einschalten und erste Bedienung
Steckernetzteil dran und die Einschalttaste gedrückt. Das Hochfahren dauert eine gewisse Zeit (habs jetzt nicht gemessen), und als erstes werden alle möglichen Google- bzw. Social-Network-Einstellungen abgefragt (Facebook, Twitter). Krux, nach dem Mitteilen der Daten möchte sich das Handy sofort mit dem Internet verbinden, um die Daten abzugleichen… ohne iwie nach WLAN zu fragen sondern per EDGE zur Aussenwelt. Will ich nicht, also direkt abgebrochen… was ohne groß Gezeter toleriert wurde. Ich dürfte das später auch noch machen.

3. Anfängliches Einrichten
Das Hauptmenü is eine HTC-Eigene Oberfläche namens “Sense”, die absolut ruckelfrei und sehr spontan reagiert. Das Display selber ist dabei sehr hell und farbenfroh, sehr gut. Von irgendwelchen Linux-Frickeleien keine Spur, aber sowas habe ich auch nicht erwartet. Also erstmal die Oberfläche abgescannt… Kontakte, Kalender, GoogleMaps und noch so Einiges an Media- und Social-Network-Kram ist direkt vorinstalliert… ob’s nötig ist sei mal dahin gestellt. Aber es nervte nicht mit T-Mobile-Gedöns, Pluspunkt. War alles mehr so ein “Aha, das is da auch drauf, interessant”.

Dann WLAN eingerichtet und n bisschen mit Facebook gespielt. Das Handy saugt sich alle möglichen Kontakte aus meinem Facebook und kann auch auf Bilder, Nachrichten etc. zugreifen. Interessant für mich als Facebook-Nutzer.

Weiter gehts, meine Kontakte aus dem Outlook müssen drauf. Die Software war alles auf der kleinen SD-Karte dabei, installiert, Telefon per USB angeschlossen, dem Telefon erlaubt zu syncen (wird automatisch abgefragt) und… alles drauf. Unkompliziert und komplett. Selbst Notiz-Felder zu den Kontakten werden synchronisiert… und da steht bei mir ne Menge drin. Wieder ein Pluspunkt.

Das Display ist Multitouch-Fähig. Gesten etc, wie man sie von iPhone kennt, funktionieren einwandfrei und das zieht sich durch’s ganze OS. Egal ob Fotoalbum oder Browser. Und der Lagesensor dreht dir das Bild zwar nur nach links, aber im Kreis drehen wollte ich das Handy eher selten.

Getippt wird per Display-Keyboard. Kann QWERTZ anzeigen, reagiert prompt und hat eine sehr gute Fehlerkorrektur. Nur bei Spezialbegriffen wie “iwie” oder Namen hat es anfangs Probleme, aber es speichert einmal neu eingegebene Begriffe direkt ab.

4. Der Android Market
Für mich DAS Highlight der Kiste. Im Grunde sicher ein Simples, sowas anzubieten, aber ich wurde schlicht erschlagen von der Fülle an Software für dieses Handy. Da gibt es Youtube-Downloader, Filemanager (ja, es war kein Filemanager auf dem Handy installiert oO), Brüste-Wobbler, KFZ-Kosten, Fahrtenbuch, Navi, Nährwerte anhand von Strichcode-Fotos… also irgendwie habe ich bei jeder Frage, die sich mir stellte, ein App gefunden. Mit kurzer Beschreibung dabei und Bewertungen anderer User. Wie schon gesagt, schlichtweg überwältigt durch die ganzen Möglichkeiten, die das Handy bietet.

Als Navi ist “Copilot” im Market  erhältlich. Einfach in der Bedienung, eingebauter Blitzerwarner oder Imbissbuden-Sucher. Also perfekt für meinen Gebrauch. Wieder ein Pluspunkt für’s Handy.

Auch Spiele kamen nicht zu kurz, oder Spielereien. Hier sei nur mal Jaydar genannt, das sich anhand einer Onlinedatenbank zu allen möglichen Themen (Einkaufen, Pizzabude, Tankstelle,…) GPS-Daten aufs Handy saugt und du dich dann mithilfe der Kamera auf der Stelle rumdrehst und im Kamerabild den Ort der nächsten Ergebnisse angezeigt kriegst. Sieht so cool aus.

Letztendlich isses gerade so, das ich denke “Hm, ob’s wohl xyz gibt?”, du guggst im Market nach xyz und saugst es. Oder du gehst mit dem PC auf Internet-Seiten wie androidpit.de (wo Apps getestet werden), du siehst eine interessante App, im Test ist ein Barcode eingefügt, du scannst den Barcode mit der Handycam und schwupps, isses installiert.

Natürlich werde ich das Handy noch weiter beobachten, aber bislang isses einfach “tha shit!”.  Jetzt bin ich echt am überlegen, mir wenigstens nen kleinen 300MB-Datentarif dazu zu schalten. Denn das Handy hat’s echt drauf, dich damit zu fangen. Kann natürlich Anfangseuphorie sein, mal sehen. Denn du kannst das “mobile Internet” zwar ausschalten und es macht den ganzen Kram dann über WLAN, aber so richtig “true” isses ja nur im “Wildlife” unterwegs.

Und sollte ich dann das Handy behalten, werde ich mich auch mal mit dem sogenannten “Rooten” von dem Ding beschäftigen. Dann können Custom-ROMs etc geflasht werden und somit z.B. Android 2.1 statt 1.6 (was installiert ist).

[dies ist ein gastartikel von W8ST8]

Dell Latitude X1 mit Ubuntu 10.04 review

Freitag, Februar 19th, 2010

sied ein paar jahren stehe ich nagelneuer hardware sehr skeptisch gegenüber. vor allem workstations braucht man sich heute nicht mehr nagelneu kaufen. zb reine office rechner bekommt man nachgeschmissen. sehr interessant finde ich es daher auch, das gebrauchte subnotebooks für einen bruchteil des neupreises über die theke gehen. ich hatte von einem freund ein samsung q30 angeboten bekommen. dies ist baugleich mit dem dell latitude X1. das samsung kann man noch neu für um 2000 EUR kaufen. angesichts der supergünstigen netbooks ein witz. ich parke solche spannenden geräte gern einfach mal in meinen ebay sniper und stelle einen unverschämt niedrigen preis ein. tja was soll ich sagen. vor ein paar tagen ging mir besagtes X1 ins netz:

heute habe ich das dell latitude x1 als gebrauchtgerät bekommen. ursprünglich war windowsXP installiert. der vorbesitzer hatte ubuntu (9.10) drauf, allerdings stark “verstellt”. bei gebrauchtgeräte neige ich sowieso dazu das betriebssystem komplett neu zu installieren. da in zwei monaten ubuntu 10.04 veröffentlicht wird, habe ich mich für die vorabversion entschieden.
hier meine bisherigen eindrücke:

zunächsteinmal habe ich mit dem “usb startmedienersteller” von ubuntu 9.10 das iso auf einen usb stick geparkt. dies funktionierte in der vergangenheit nicht immer reibungslos. mal wollte das programm nicht auf dem stick schreiben weil das medium angeblich noch “busy” war. mal wurde alles drauf kopiert, aber der stick startete einfach nicht. diesmal verlief alles reibungslos. stick formatiert – iso drauf kopiert. eingesteckt und ab dafür.

das X1 bootet den stick erstaunlich schnell. fast schon zu schnell
die installationsroutine verläuft zügig und ohne verständnissprobleme.
das eigentliche daten auf platte kopieren funktionierte unproblematisch.
bei dem installieren ist mir aufgefallen das man jetzt gefragt wird ob der user automatisch nach dem booten eingeloggt werden soll oder nicht. ausserdem wird jetzt das tastaturlayout voreingestellt und in meinem fall 100% getroffen. man spart sich also nochmal ein paar klicks.

nach abschluss der kopiererei dann eine fehlermeldung “migrationsmanager crashed” was willst du tun?
die bedeutungsschwangeren antwortmöglichkeiten:
weiter – nochmal – beenden

natürlich klicke ich hier wild alles in panik an:
nochmal – landet in der gleichen meldung
beenden – kommt nicht in frage
weiter – die installation wird beendet…wtf?
ok, alles sieht super aus.
nach dem ersten start, packe ich ein paar PPAs zu den softwarequelle und installiere ein paar standartprogramme nach meinem geschmack. die installation von programmen geht auch wieder sehr zügig. ich würde das lesen/schreiben in etwa mit meinem acer travelmate notebook vergleichen. die dürften beide in etwa gleich alt sein.

hier ein paar technische details des dell latitude X1:
1100MhZ CULV cpu - 1,2Gb ram - 30Gb hdd
12″ mattes display (1280×768 = 16/10)

ubuntu hat alles was mir aufgefallen ist korrekt installiert:
display, mauspad, audio, wlan, bluetooth…

kleiner alltagstest:
bootvorgang bis zum desktop (aus dem ausgeschalteten zustand): 46 sekunden
den wert finde ich super. allerdings sehe ich beim hochfahren noch einen fehler. anscheinend wird noch irgendwo einmal ein timeout voll ausgereizt. das muß ich mir später noch einmal ansehen.

flash player (10.1) installiert… schade schade. getestet auf youtube in der standartauflösung bemerkt man bei schnellen “szenen” ein haken. kommt dann noch die in das video integrierte werbung dazu, gerät das bild vollends ins stocken. an eine höhere auflösung (480/720) ist gar nicht zu denken. das subnotebook ist in sachen online videos mit flash absolut ungeeignet.
ob html5 daran was ändert bleibt abzuwarten.

als nächstes teste ich noch die akkulaufzeiten vom gerät.
mit dabei waren drei akkus:
2x 2200mAh
1x 4800mAh
allerdings nur einer der beiden 2200er sind angeblich “neu”.

im vergleich zu meinem acer travelmate 6292 schafft dieses gerät keine online flash videos. dafür ist es bauartbedingt lautlos. nur wenn es wirklich still ist kann man die leise festplatte “hören”. bei lese und schreibvorgängen natürlich das leise rattern.

wenn man bedenkt das ich das teilchen für um die 100 euro geschossen habe – ein traum.

…2 tage später

nachdem ich jetzt zwei tage damit gespielt habe, bin ich mir sicher das das gerät mein acer ablösen wird.
natürlich habe ich noch ein paar ungereimtheiten gefunden.
zb geht das gerät nicht gescheit in den bereitschaftsmodus (standby) wenn man den deckel schließt.
klickt man den modus bewußt an, funktioniert es. das soll mal jemand vestehen.

aus dem ruhezustand wacht es nicht mehr auf. die üblichen macken. mit den standby modi.
das aufwachen dauert ausserdem relativ lange. das acer war nach wenigen sekunden sofort wieder da.
das X1 braucht gut und gerne 20 sekunden um überhaupt ein bild zu zeigen plus wlan wiederaufnahme.

dafür ist es viel leichter, schlanker und um ein vielfaches billiger. also wenn das teil mal in der mitte durchbricht ist das echt kein beinbruch mehr.
das acer hat mich mal irgendwas zwischen 1700 und 1800 euro gekostet. dementsprechend bin ich damit umgegangen – vorsichtig.

display: das matte display vom X1 ist besser als das vom acer. bei fast voller helligkeit hat es einen höheren kontrast und sattere farben.

online videos laufen auf manchen portalen flüssig und auf anderen wie youtube ruckellig.
liegt sicher an der 1,1ghz single core cpu.

akku&laufzeit:
der alte kleine akku schafft wie in der auktion angegeben seine 30-45min
der alte große akku knapp 1,5h und der neue kleine knapp 1,5h
ein neuer großer akku würde 50 EUR kosten. wenn ich das gerät länger behalte, werde ich mir einen kaufen. lt tests auf diversen blogs läuft das notebook damit ca 3,5h – auh kein topwert für heutige verhältnisse, aber schon ausreichend.

wegen all dieser gründe wird es ein “unterwegs & dabei begleiter”

wie kann man eigentlich nachts bloggen? [gadget]

Montag, Januar 18th, 2010

Asus EEE PC Subnotebook & UMPC Alternativen

Montag, Mai 5th, 2008

umpc_rim_1000_main.jpg

eigentlich wollte ich keine artikel über subnotebooks schreiben. vor allem nicht bei so einem hype artikel wie dem EEE pc von asus. was ist das tolle an dem gerät? es ist klein und unhandlich, hat eine miese auflösung und zu guter letzt eine kurze akku laufzeit.
aus meiner sicht ist diese geräteklasse also erstmal als nicht lebensfähig eingestuft worden.
naja, fast. denn für 300 EUR ist das dann doch ein lustiges spielzeug. ausserdem ist das teil extrem leise und fährt super schnell hoch.

in diesem artikel versuche ich die ernst zu nehmende konkurrenz zum asus EEE 4G auf zu zählen. in den nächsten monaten kann man sich auf eine menge alternativen zum asus gerät freuen. aber hexen kann kein hersteller. ich denke das die meisten geräte im grunde nur ein anderes label haben und fast identische ausstattung. man wird ausserdem zwischen linux und windows wählen können. ob man auf so einem ultra mobilen computer überhaupt windows benötigt waage ich allerdings zu bezweifeln. was macht man mit einem so kleinen gerät? man hat es unterwegs dabei um mobil ins internet zu kommen. braucht man dann die möglichkeit jedes x-belibige windows programm zu installieren? ich denke nicht. solange es auf linux basis jeden erwünschten messenger mit bringt, emails per client empfangen kann und natürlich die gängigen browser zur verfügung stellt ist für 99% der user eine grundsolide basis geschaffen.

hier gibts die aktuelle liste der geräte bis 400 EUR: Read the rest of this entry »

ein user packt aus – meine ersten schritte in HDTV

Montag, Mai 5th, 2008

hier ein anonym eingereichter artikel den wir euch nicht vorethalten möchten:

hdtv.jpg

gestern sind die sachen für meinen kollegen angekommen.
ein 32zoll hdtv von panasonic (100 hertz) und ein hdtv-sat-receiver von kathrein (der ufs 910).
schicke teile. zusammen etwa 1250 euro.

ich habe mir ganz fest vorgenommen, die geräte nicht aufzuschrauben oder auch nur ein netzwerkkabel oder mein com-kabel anzuschließen. nur die original fernbedienungen. so sehr es auch in den fingern juckt…

direkt verbunden über hdmi lief zumindest der start ausnahmsweise mal problemlos.
der receiver führt einen durch die grundeinstellungen um an ende festzustellen, dass eine aktuellere firmware verfügbar ist.
also updaten…
das problem bei nem update via sat ist nur, dass es sau lahm ist und das keine störungen auftreten dürfen, sonst fängt das update wieder von vorn an.
am ende hat der receiver knapp 1,5 stunden gebraucht. dann noch mal durch die grundeinstellungen und los geht es.

die übliche problematik mit der auflösung des tvs und der auflösung der sendungen besteht natürlich noch immer.
der receiver löst das aber ganz gut, in dem er das signal quasi durchreicht, anstatt es zu skalieren. so kann man testen, ob der tv besser skaliert oder doch eher der receiver. qualitativ macht es interessanterweise keinen so großen unterschied, ob man eine sd-auflösung (sd=stander-defintion “normales” tv) in 576i oder 1080i oder 756p ausgibt. bei 1080i wirkt es in meinen augen etwas “schnell” bzw hart.
wer bei r**** mal das bild gesehen hat, weiß, was ich mit “schnell” meine. es wirkt alles ähnlich wie bei einer live aufnahme. das ist nicht schlecht, es ist nur ungewohnt.
der einzige freie hdtv sender “anixe-hd” sendet zwar in hdtv, jedoch ist das material hochgerendertes sd-fernsehen. das sieht besser aus, als rtl2, aber es ist noch immer nicht “echt”.

jetzt wollte ich aber unbedingt noch mal sehen, was denn hdtv so ausmachen kann. da meine “karten” verliehen sind, konnte ich auch nicht mal eben premiere-hd anwerfen. aber hey, da steht ja noch der 360staubsauger (xbox360). wie fein, da hat der vorbesitzer doch ein wenig hd material auf der platte gelassen. angeschlossen über sub-d, auflösung eingestellt… läuft. trailer schauen ist schon ganz schick. danach hab ich mal ne sd-dvd eingelegt, um zu sehen, wie das rendering so zusammenspielt.
schick schick. natürlich ist es nicht überragend viel besser. aber wenn man sich mit dieser scheiße viel beschäftigt, dann merkt man doch, dass da etwas mehr bei rumkommt, als zuvor.
aber auch das ist natürlich kein hdtv material.

cod4_01.jpg

cod4 in 32 zoll. yeah baby. mir ist ehrlich gesagt sogar etwas schwindelig geworden.
das ist gaming, wie es sein sollte. lediglich der sound müßte noch etwas aufgebohrt werden.

um endlich mal in hdtv genuss zu kommen, habe ich eine der karten zurückgeordert. mit etwas glück kann ich dann am wochenende zumindest premiere-hd schauen.

——————–

heute werden die externe festplatte für aufnahmen und timeshift getestet. außerdem werde ich noch ausprobieren, ob bei sd ein großer unterschied zwischen scart und hdmi zu sehen ist. ich denke eher nicht.

gestern dann die 2,5″ festplatte an den receiver gestöpselt. der datenträger wurde sofort erkannt und interessanterweise mit fat32 formatiert. komisch, da auf dem receiver doch ein linux läuft. also datenträger formatiert und erkannt und automatisch als aufnahme-gerät eingestellt. fein. so soll das sein.

und es läuft sehr gut. im laufenden betrieb kann man jederzeit auf PAUSE drücken, wodurch dann das aktuell ausgestrahlte programm angehalten wird und gleichzeitig auf die festplatte geschrieben wird. halt timeshift, wie man es sich so vorstellt.
timerprogrammierungen per epg oder direkteingabe sowie ein-knopf-direkt-aufnahme laufen auch problemlos.

——————

um auf nummer sicher zu gehen, habe ich gestern mal probiert, die firmware per usb stick zu flashen. auch das klappt reibungslos. schön, das der usb-anschluss vorne ist.

——————-

:scart oder hdmi:
also das macht einen sehr großen unterschied. bei hdmi ist das bild blasser, aber wesentlich detailierter.
bei scart-rgb ist das bild saftiger, aber auch weniger detailreich. und dann hat man ja ne nach anschlussart wiederum am tv verschiedene eisntellmöglichkeiten. es ist beides gut. aber es ist auch beides ne geschmacksfrage.
ein vorteil von hdmi ist, dass darüber auch die dolby-digital signale weitergegeben werden, und der tv dann auch damit was anfangen kann. bei scart hat man zb den vorteil, dass der tv automatisch umschaltet, wenn er ein signal darüber bekommt. ich könnte es für mich aktuell nicht eindeutig entscheiden, wenn ich es entscheiden müßte.

——————

damit sind die standard tests abgeschlossen.

da das mit dem flashen der firmware so einfach war, werde ich wohl doch mal ne illegale version einspielen. man kann jederzeit mit dem “recovery image” wieder in den auslieferungszustand zurück. und da man fürs flashen keinen schraubenzieher braucht, verliere ich auch nicht automatisch die garantie.

am samstag vormittag habe ich mir dann doch noch die mühe gemacht, und ein netzwerkkabel angeschlossen. per telnet drauf und den ftp zugang freigeschaltet. einen emulator draufgeschoben, die start.sh angepaßt und schwupps:
alles offen.

endliche hdtv! endliche hdtv? hdtv?
naja. also premiere lügt. das ist so weit nix neues. aber deren hdtv “projekt” kostet den kunden für zwei kanäle 10 bzw 15 euro, je nach grund-abo. da bekommt man dann “premiere HD” und “discovrey hd”.

um das ganze zu verstehen, sollte man wissen, das hdtv nur an einer “kennung” vom receiver aus als solches erkannt wird. theoretisch wäre es möglich, eine ganz geringe auflösung als hdtv auszustrahlen.

premiere zeigt auf “premiere HD” u.a. die filme, die auch auf premiere1 laufen. das material wird dafür ganz einfach zuvor hochgerechnet. unter verwendung diverser filter ist das bild auf entfernung wirklich gut. aber von der nähe betrachtet würde ich mehr für mein geld verlangen. samstag läuft dann noch das “topspiel der bundesliga” in hd.
das sieht schon schick aus. ist echtes hd. immerhin. auf discovery hd kommen am tag evtl. 3 echte hd sendungen. der rest ist auch hier hochskaliert. alles in allem, ein schwacher “first contact”.

o.k.
ich hab doch knapp 2000 sender. da muss es doch auch echtes hd geben. HD-Swiss. schweizer sender mit deutschem ton. und die senden echtes HD, 24 stunden am tag. und das sieht dann auch wirklich so aus, wie ich mir das vorgestellt habe. extrem detailiert. kennt einer die sendung “kleine krabbler, große krabbler” von premiere?
das lief als hd auf swiss-hd. erstaunlich, wie “gefährlich” doch so ein regenwurm aussehen kann.

mein fazit:
wenn meine alte röhren-glotze heute kaputt gehen würde, dann würde ich sehr wahrscheinlich zu so einem gerät greifen. aber aktuell gibt es noch keinen vernünftigen grund, sich einen hd-tv in die wohnung zu stellen, so fern man den nicht zum zocken kauft. hd-tv als “standard-format” wird es in deutschland wohl nicht so schnell geben. meiner einschätzung nach nicht vor 2010. und wenn ich so durch meine sender zappe, dann sieht es auch mit dem rest von europa recht mager aus.

ich werde erst dann wieder hellhörig, wenn in den videotheken die blu-rays die standard-dvds einholen. und aktuell gibt es KEINE EINZIGE BLU-RAY bei uns in der videothek.