1. Download Flash Player RC: wget http://download.macromedia.com/pub/labs/flashplayer10/flashplayer10_1_rc_linux_040510.tar.gz
tar -xvf flashplayer10_1_rc_linux_040510.tar.gz
danach findet ihr die datei “libflashplayer.so” vor. ich habe den flashplayer bei mir in dem folgenden verzeichniss liegen: /home/kyio/.mozilla/plugins/ ein weiterer ort dafür wäre dieser: /usr/lib/adobe-flashplugin/
2. flashplayer “installieren”
kopiert jetzt das neue libflashplayer.so file in das entsprechende verzeichniss:
lange zeit hatte ich auf diesem server das problem, das das caching plugin WP Super Cache nur mit halber kraft lief (half on). schuld daran waren die dateirechte bzw besitzer. nachdem ich ein paar einfache änderungen gemacht habe, kann der blog jetzt plugins installieren und updaten + ein wordpress core update ohne die eingabe von FTP zugangsdaten im backend ausführen.
normalerweise liegt der blog in dem verzeichniss /html/ auf dem webserver. er gehört dem user “web123″ und der gruppe “www-data” (das ist die apache gruppe). mein techniker bestätigte mir das dies auch am besten so bleiben soll.
also habe ich den blog einfach ein verzeichniss tiefer geparkt: /html/blogverzeichniss/ und die domain entsprechend im confixx auf das /blogverzeichniss/ umgeleitet. die domain konzentrat.org zeigt jetzt also im confixx auf das verzeichniss /blogverzeichniss/ (da bei confixx kein vorangestelltes /html/ eingegeben werden muß.
als nächstes habe ich das komplette /blogverzeichniss/ der gruppe und dem user “www-data” zugeordnet:
chown -R www-data:www-data blogverzeichniss/
falls ihr keinen zugriff per ssh auf euren server habt, fragt euren hoster ob er dies für euch machen kann. aber vorsicht! die dateien könnt ihr danach nicht mehr per ftp editieren oder löschen, da die dateien jetzt dem webserver “gehören”. falls ihr öfter an euren templates rumschraubt, empfiehlt es sich das template verzeichniss wieder eurem web user zuzuordnen:
jetzt könnt ihr auf dieses verzeichniss wie gewohnt zugreifen und änderungen machen. diese vorgehensweise würde ich für jedes verzeichniss machen auf das man per ftp zugreifen möchte.
wp super cache funktioniert nach dieser änderung genau wie es soll:
das chaching funktioniert jetzt einwandfrei. jetzt brauche ich nur noch been den digg effekt um zu testen wie viel last der server mitmacht
jedes mal wenn ich eine statische IP einstellen will muß ich mir die gleichen informationen zusammensuchen. das nervt. deshalb gibts jetzt einmal alles für alle zum mitschreiben:
als erstes entferne ich die starter links für den netzwerk manager: sudo update-rc.d -f NetworkManager remove
beim nächsten start wird das kleien zusatzprogramm also nicht mehr gestartet.
weiter gehts: sudo gedit /etc/network/interfaces
hier stellt man die eigentliche IP, gateway und netmask ein:
jetzt muß nur noch das netzwerk neu gestartet werden: sudo /etc/init.d/networking restart
es sollte diese meldung ausgegeben werden: *Reconfiguring network interfaces… [OK]
mit dem befehl “ifconfig” könnt ihr euch anzeigen lassen, ob die einstellungen übernommen wurden.
zugegebenn, due einstellungen in der hosts datei kann man sich eigentlich sparen. da ich ein gebranntes kind in sachen dns fehlern bin, trage ich die geschichten hier lieber direkt ein.
am 29. april soll die neue ubuntu version erscheinen.
da das wieder eine LTS ersion mit langzeitunterstützung wird, habe ich mir diese version schon einmal vorab angesehen.
ich habe dazu auf meinem dell x1 und dem “neuen” arbeitstierchen bereits die aktuelle alpha version testweise installiert.
was soll ich sagen, es läuft. booten geht sehr fix. ein paar neue features wie zum beispiel das überarbeitete software center sind sehr nett. man kann jetzt programme direkt in der übersicht installieren und muß nicht mehr erst anklicken um dann den knopf zu drücken:
es wird natürlich der neueste nvidia treiber 195….irgendwas installiert. dieser bringt bei karten ab 8800er chipsatz die cuda unterstützung mit, also die gpu beschleunigung bei HD videos (xbmc läß grüßen):
und eine neuerung die in vielen foren heiss diskutiert und gewünscht wurde:
nautilus kann jetzt out of the box eine zweispaltige dateiansicht. einfach F3 drücken. fertig.
ich denke das wird sich in den nächsten monaten/jahren noch entwickeln. die navigation ist hier doch noch sehr holprig. man muß sich einfach erst daran gewöhnen das man jetzt zwei fenster in einem hat.
auf meinem arbeitsrechner wollte das betriebsystem erst nicht booten. ich habe dann nur ein update über die konsole gemacht und schon funktionierte es.
hier der Ubuntu 10.04 Lucid Lynx Release Zeitplan:
December 10th, 2009 – Alpha 1 release
January 14th, 2010 – Alpha 2 release February 25th, 2010 – Alpha 3 release
March 18th, 2010 – Beta1 release
April 8th, 2010 – Beta2 release
April 22nd, 2010 – Release Candidate
April 29th, 2010 – Final release of Ubuntu 10.04 LTS
ich denke das die erste beta schon sehr stabil auf vielen systemen laufen wird. proiert es am besten in einem virtuellen system aus und macht euch selbst ein bild.
Aufmerksame Leser haben sicher mitbekommen, das ich seit kurzem glücklicher Besitzer eines HTC Hero-Handys bin. Die Entscheidung dazu fiel mir echt nicht leicht, denn Handys können heutzutage so viel, das einem ganz schlecht wird bei den Vergleichen. Dazu kommt dann noch das kritische Misstrauen meinerseits, ob Testberichte evtl nur soweit verissen werden, als das der Hersteller nicht genug Penunzen rübergeschoben hat, um den Test zu “frisieren”.
Zur Auswahl standen bei mir:
das iPhone – Schlicht und ergreifend… zu teuer. Ich kenne Apple und freue mich auch für jeden, der Apple mag, also nicht falsch verstehen. Aber wenns um MEIN Geld geht, werde ich kritisch. Zwangstarife tun da ihr Übriges. Gestorben.
Windows Mobile-Handys: Angefasst, bedient… und erschreckt. Was Trägeres als solche Handys hab ich echt noch nie erlebt. Finger weg.
Symbian: Im Grunde gute Erfahrungen mit gemacht (bin bis jetzt Nokia-Jünger gewesen). Nur jetzt sollte es mal was Anderes, Moderneres sein.
Android: Oh Gott, die Google-Krake greift um sich und schleicht sich in das mobile Geschehen ein. Was mir daran gefiel war die Linux-Programmierung. Es musste also schlank und schnell sein, wie Linux eben is.
Nach langem hin und her hab ich mich dann dazu bereit erklärt, ein HTC Hero zu testen… 2 Wochen Zeit hat man bei einer Vertragsverlängerung dazu. Der Preis (49€) war mir auch angenehm, also her mit dem Ding. 1. Unboxing
Der kleine, schmale Karton kam vor 6 Tagen bei mir an und wurde sofort aufgerupft. Heraus kam ein sich toll anfühlendes Handy. Display-Oberfläche glatt, und ohne Schutzfolie trotzdem Fingerabdruck-Resistent, und auf der Rückseite leicht gummiert, liegt supersicher in der Hand. Eingebaut war bereits eine 2GB SD-Karte, die aber postwendend gegen meine 4GB ausgetauscht wurde. Akku, Netzteil,… erwähn ich jetzt nicht extra.
2. Einschalten und erste Bedienung
Steckernetzteil dran und die Einschalttaste gedrückt. Das Hochfahren dauert eine gewisse Zeit (habs jetzt nicht gemessen), und als erstes werden alle möglichen Google- bzw. Social-Network-Einstellungen abgefragt (Facebook, Twitter). Krux, nach dem Mitteilen der Daten möchte sich das Handy sofort mit dem Internet verbinden, um die Daten abzugleichen… ohne iwie nach WLAN zu fragen sondern per EDGE zur Aussenwelt. Will ich nicht, also direkt abgebrochen… was ohne groß Gezeter toleriert wurde. Ich dürfte das später auch noch machen.
3. Anfängliches Einrichten
Das Hauptmenü is eine HTC-Eigene Oberfläche namens “Sense”, die absolut ruckelfrei und sehr spontan reagiert. Das Display selber ist dabei sehr hell und farbenfroh, sehr gut. Von irgendwelchen Linux-Frickeleien keine Spur, aber sowas habe ich auch nicht erwartet. Also erstmal die Oberfläche abgescannt… Kontakte, Kalender, GoogleMaps und noch so Einiges an Media- und Social-Network-Kram ist direkt vorinstalliert… ob’s nötig ist sei mal dahin gestellt. Aber es nervte nicht mit T-Mobile-Gedöns, Pluspunkt. War alles mehr so ein “Aha, das is da auch drauf, interessant”.
Dann WLAN eingerichtet und n bisschen mit Facebook gespielt. Das Handy saugt sich alle möglichen Kontakte aus meinem Facebook und kann auch auf Bilder, Nachrichten etc. zugreifen. Interessant für mich als Facebook-Nutzer.
Weiter gehts, meine Kontakte aus dem Outlook müssen drauf. Die Software war alles auf der kleinen SD-Karte dabei, installiert, Telefon per USB angeschlossen, dem Telefon erlaubt zu syncen (wird automatisch abgefragt) und… alles drauf. Unkompliziert und komplett. Selbst Notiz-Felder zu den Kontakten werden synchronisiert… und da steht bei mir ne Menge drin. Wieder ein Pluspunkt.
Das Display ist Multitouch-Fähig. Gesten etc, wie man sie von iPhone kennt, funktionieren einwandfrei und das zieht sich durch’s ganze OS. Egal ob Fotoalbum oder Browser. Und der Lagesensor dreht dir das Bild zwar nur nach links, aber im Kreis drehen wollte ich das Handy eher selten.
Getippt wird per Display-Keyboard. Kann QWERTZ anzeigen, reagiert prompt und hat eine sehr gute Fehlerkorrektur. Nur bei Spezialbegriffen wie “iwie” oder Namen hat es anfangs Probleme, aber es speichert einmal neu eingegebene Begriffe direkt ab.
4. Der Android Market
Für mich DAS Highlight der Kiste. Im Grunde sicher ein Simples, sowas anzubieten, aber ich wurde schlicht erschlagen von der Fülle an Software für dieses Handy. Da gibt es Youtube-Downloader, Filemanager (ja, es war kein Filemanager auf dem Handy installiert oO), Brüste-Wobbler, KFZ-Kosten, Fahrtenbuch, Navi, Nährwerte anhand von Strichcode-Fotos… also irgendwie habe ich bei jeder Frage, die sich mir stellte, ein App gefunden. Mit kurzer Beschreibung dabei und Bewertungen anderer User. Wie schon gesagt, schlichtweg überwältigt durch die ganzen Möglichkeiten, die das Handy bietet.
Als Navi ist “Copilot” im Market erhältlich. Einfach in der Bedienung, eingebauter Blitzerwarner oder Imbissbuden-Sucher. Also perfekt für meinen Gebrauch. Wieder ein Pluspunkt für’s Handy.
Auch Spiele kamen nicht zu kurz, oder Spielereien. Hier sei nur mal Jaydar genannt, das sich anhand einer Onlinedatenbank zu allen möglichen Themen (Einkaufen, Pizzabude, Tankstelle,…) GPS-Daten aufs Handy saugt und du dich dann mithilfe der Kamera auf der Stelle rumdrehst und im Kamerabild den Ort der nächsten Ergebnisse angezeigt kriegst. Sieht so cool aus.
Letztendlich isses gerade so, das ich denke “Hm, ob’s wohl xyz gibt?”, du guggst im Market nach xyz und saugst es. Oder du gehst mit dem PC auf Internet-Seiten wie androidpit.de (wo Apps getestet werden), du siehst eine interessante App, im Test ist ein Barcode eingefügt, du scannst den Barcode mit der Handycam und schwupps, isses installiert.
Natürlich werde ich das Handy noch weiter beobachten, aber bislang isses einfach “tha shit!”. Jetzt bin ich echt am überlegen, mir wenigstens nen kleinen 300MB-Datentarif dazu zu schalten. Denn das Handy hat’s echt drauf, dich damit zu fangen. Kann natürlich Anfangseuphorie sein, mal sehen. Denn du kannst das “mobile Internet” zwar ausschalten und es macht den ganzen Kram dann über WLAN, aber so richtig “true” isses ja nur im “Wildlife” unterwegs.
Und sollte ich dann das Handy behalten, werde ich mich auch mal mit dem sogenannten “Rooten” von dem Ding beschäftigen. Dann können Custom-ROMs etc geflasht werden und somit z.B. Android 2.1 statt 1.6 (was installiert ist).