linux


der kleine brief in der taskbar den wir noch von windows kennen ist bei der mozilla thunderbird installation von ubuntu nicht mit enthalten. ich nehme an das dies bei fast allen linux distributionen wegen der vielfalt an desktop umgebungen so sein wird. als langjähriger windows nutzer habe ich mich aber so dermaßen an diese benachrichtigung gewöhnt das ich darauf wirklich nicht mehr verzichten möchte.

schön das es genau dafür ein addon gibt:
Mozilla New Mail Icon link

damit könnt ihr einstellen wie sich thunderbird verhalten soll:

bildschirmfoto-neue-mail-icon.png

schön ist auch das thunderbird danach komplett aus der status leiste verschwindet und nur noch als icon in der task bar bleibt. das spart platz und man kann sich die anwendung von alltray sparen. jetzt muß thunderbird nur noch die letzten spam mails gescheit aussortieren :-)

nach nun etwa zwei wochen ist es zeit für einen kleinen zwischenstand.
ich habe mit ubuntu ein paar probleme gehabt bzw. maches ist mir noch nicht ganz klar. ich denke aber das hier einfach meine beschränkte erfahrung mit linux als dektop system das eigentliche problem ist.

ubuntugirl.jpg

so gut wie alles was ich unter ubuntu angefangen, gesucht oder ausprobiert habe funktionierte. it just works!
ob ich nun windows software mittels wine oder mit der virtuellen betriebssystemumgebung virtualbox zum laufen gebracht habe. oder mich auf eine vielzahl und gefühlten unendlichen programmen stützte. es hat eigentlich immer funktioniert. man fühlt sich richtig gut wenn man mit linux arbeitet. es macht was es soll und man kann wirklich alles einstellen (wenn man es denn will). kurz vor meinem umstieg startete peter kröner ein sehr interessant geschriebene artikelserie zum thema “als webdesiner/grafiker unter linux arbeiten” (link). das hat mir viele sachen erklärt, bzw neue gedankenanstöße geliefert. vielen dank dafür peter! auch das deutschsprachige forum ubuntuusers.de war mehr als hilfreich. mit ein bischen ausdauer/gehirnschmalz kann meiner einschätzung nach jeder der will von firma winzigweich weg kommen. aber darum geht es hier nicht.

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sexyubuntu.jpg

also ich bin ja eigentlich nicht besonders leicht zum schwärmen zu bringen wenn es um computer hard- und software geht. jedenfalls dachte ich das bis vorhin. man ist ja so einiges von microsoft gewohnt. ich habe zum beispiel einen alten pentium 3 fileserver der im grunde kein schweres leben hat. er steht da und speichert daten :-)
wegen der bequemlichkeit hatte ich dort zuerst ein windowsXP installiert. und es ging. nein wirklich, es tat was es sollte und weil ich mich mit der meterie ein wenig auskenne gelang auch die ein oder andere zusatzaufgabe. sogar die remote desktop performance war noch so eben akzeptabel. es kommt einem zwar vor als wenn der server in einer lehmhütte eines ostafrikanischen bauern stehen würde der bei jedem befehl den ich dem server gegeben habe erst einmal im handbuch nachlesen mußte was er denn jetzt machen soll, aber das system lief. nur beim daten speichern über das netzwerk kam nich wirklich freude auf. der datendurchsatz kam dabei nie wirklich über 3Mb/s. einfach zu lahm, aber was solls. ist ja auch kein neuer computer mehr. jetzt, nachdem ich ihn mit ubuntu bestückt habe komme ich allerdings locker auf 7,5Mb/s und ich denke mehr speed geht gar nicht über den pci bus von dem schätzchen.
ich führe das einfach mal darauf zurück das windows total introvertiert und ständig mit sich selbst beschäftigt ist.mebeli

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<a href="http://www.konzentrat.org/tag/ubuntu/" class="kblinker" title="More about ubuntu »">ubuntu</a>.jpg’ /></p>
<p>jetzt ist es endlich soweit. auf meinem quasi 2. rechner läuft das neue ubuntu 7.1. ein <a href="http://www.konzentrat.org/category/linux/" class="kblinker" title="More about linux »">linux</a> der neuesten generation könnte man sagen. ich habe das betriebssystem in nicht einmal einer stunde runtergeladen, installiert und konnte danach direkt damit arbeiten. welcher windows user jetzt noch der meinung ist das linux zu kompliziert ist, dem kann auch nicht mehr geholfen werden. zugegeben, ich arbeite auf meinem hauptrecher mit windows und auf dem notebook ist noch vista installiert. allerdings plane ich bei beiden ein dual system das ich beim booten zwischen linux und windows wählen kann. aber das soll nicht das thema dieses beitrags sein.</p>
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<strong>ubuntu:</strong><br />
zuerst der kostenlose <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Downloads">download</a> der desktop-edition live cd von einem server in meiner nähe (land). ich würde behaupten das jeder user der schon einmal eine cd kopiert hat diese image datei auf einen rohling gebrannt bekommt. in meinem fall öffnet ein doppelclick der datei sogar direkt meine nero brennsoftware.</p>
<p>das ganze ist dann eine echte “live cd”. diese kann man 1. booten  und 2. fährt dann ein vollständiges linux hoch. das funktioniert bis dahin ohne das man irgend etwas auf der festplatte installiert hat. man hat also <strong>VOR</strong> der installation des betriebssystems schon einmal die möglichkeit einen blick auf das was da kommen möge zu werfen. ausserdem sieht man hier schon ob es mit der hardware im computer zurecht kommt (die gleiche live cd in meinem acer travelmate 6292 funktionierte genau so wie in einem uralt PC). auf dem desktop befindet sich ein link mit dem man das betriebssystem dann auf die festplatte installieren kann. auch die folgenden anweisungen kann jeder noch so unbegabte blogschreiberling erledigen. alles in allem ist die installation wirklich simpel. vor allem wenn man das einmal vor ein paar jahren mit eienm linux gemacht hat <img src=

ubuntu_login.jpg

nachdem man nun ubuntu installiert hat (und auch schon bei der live cd) kommt nach der benutzeranmeldung der desktop (oh wunder). der windwos nutzer wird sich natürlich überhaupt nicht zurecht finden. ubuntu hat in der standart installation gnome mit einem “mac” ähnlichem design. die variante kubuntu kommt mi dem KDE desktop der doch sehr an ein windows erinnert.

was die programmvielfalt angeht kann man hunderte oder sogar tausende tools und software kostnenlos nach installieren. von einem kleinen taschenrechner bis hin zur office suite ist nahezu alles zu haben.
das wirklich beste an dem betriebsystem ist neben der tatsache das es nichts kostet, die sicherheit vor viren und anderen schädlingen. ein windows system das man frisch installiert und noch nicht mit updates gepatched hat überlebt keine 20 minuten unbeschadet wenn es an das internet angeschlossen ist. wer heute mit einem linux rechner surft und emails verwaltet braucht sich um diese probleme keine gedanken machen, da die schadsoftware sich zu 99% an windows user richtet.

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