Archive for the 'android' Category

ANDROID – Ein paar Tuning-Apps

Sunday, May 16th, 2010

Ein Android-Phone ist was Feines. Man kann quasi ALLES mit diesem Gerät machen, was einem lieb ist.

Nur, was ist, wenn man die neuesten Features erst mit einer Android-Version nutzen kann, die vom Hersteller noch nicht freigegeben ist? Ich, als HTC Hero Besitzer, habe von Haus aus Android 1.5 auf dem System installiert. Neuere Funktionen und Bugfixes kündigt der Hersteller HTC zwar immer wieder an… aber auch nur, um sie kurz danach wieder nach Hinten zu verschieben (aktueller Stand für Android 2.1 für’s Hero ist anfang Juni, und es wurde bereits für Ende März versprochen).

Egal, man kann sein Gerät ja rooten (genaueres dazu entweder später in einem eigenen Tutorial oder ihr sucht mal nach “Android Root Goldcard”).

Danach schaut man sich in Foren wie z.B. den XDA Developers oder, wenn man’s lieber Deutsch mag, bei den Kollegen von PocketPC um.

Nach tagelangem durchlesen ist alles klar, man kann sich also selbstgebastelte Softwareversionen von findigen Fricklern auf’s Handy spielen… und es geht dabei nicht mal die Garantie verloren, weil man alles auf den Ausgangszustand zurücksetzen kann solange das Handy auch nur ansatzweise hochfährt. Sehr gut! :)

Nach etlichen Tests bin ich für mein Handy beim BeHero+ ROM geblieben. Es ist Deutsch, es bietet mir meine geliebte HTC Sense-Oberfläche (mit der Originalen von Google werd ich einfach nicht warm) und es ist Version 2.1! Hurra! Endlich Dateien per Bluetooth schubsen, toll.

Aaaaaaaber, natürlich gibt es Nachteile, wäre ja sonst zu schön und jeder würd’s machen:
1. Die Performance des Handys geht spürbar in die Knie
Lösung: Die App Autokiller. Root-Rechte auf dem Handy vorausgesetzt, unterstützt es die Speicherverwaltung des Handys ungemein. Ich habe es hier auf der Voreinstellung “Strict” eingestellt und das Handy kam nahezu zur alten Leistung zurück.

2. Der Akku macht viel schneller schlapp
Lösung: Hier greifen 2 verschiedene Lösungsansätze ineinander
- Auf der Telefonwahltastatur “*#*#4636#*#*” eintippen und im dann auftauchenden Menü unter “Telefoninformation” etwas runterscrollen und als Netzwerktyp “GSM Only” auswählen (“GSM auto (PRL)” ist für Leute mit schneller Datenverbindung das Optimum, verbraucht aber ganz leicht mehr Strom)
- Die App JuiceDefender regelt alle möglichen Verbindungen und deaktiviert sie, wenn sie nicht benutzt werden. Im Default ist sie so eingestellt, das deaktivierte Verbindungen alle 15 Minuten kurz aktiviert werden, um z.B. Emails abzurufen oder die neuesten Wetterdaten reinzuholen. Natürlich spart das immens Strom, denn es ist natürlich ein Unterschied ob das Handy 60 oder nur 4 Minuten in der Stunde Online ist. Ich hab’s jedenfalls jetzt so, das mein Handy während der Nacht (8 Stunden Standby) gerade 1% Akkuleistung verbraucht hat, und trotzdem Emails angekommen waren. SO muss das sein! :D

Soviel dazu. Es sei noch gesagt, dass für alle diese Apps das Handy gerooted sein MUSS. Gleichzeitig möchte ich meine Aussage vom Erfahrungsbericht widerrufen und sage jetzt “Wenn Android, dann bitte mit Root”. ;)

Bis demnächst in diesem Theater.

Android WordPress Appeninen test

Sunday, April 25th, 2010

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Testposting mit meinem neuen android smartphone Samsung galaxy spica i5700. Später mehr zu meinen eindrücken in der mobilen Internet Welt…

[Zwischenstand] HTC Hero – Android und mehr

Thursday, March 18th, 2010

Hier ein Update von w8st8 zu seinem artikel: HTC Hero – Android und mehr

Es ist immer noch DAS Handy. Die Anfangseuphorie hat sich etwas gelegt und der Alltag tritt ein. Jetzt zeigt sich, dass das Handy mit mobilem Internet echte Vorzüge hat und mein Datentarif (8€/Monat) zwar anfänglich teurer erscheint, im Detail aber derzeit Kosten spart.

Das Kostenbeispiel: Ich SMSe viel, evtl sogar zu viel, und das bequeme Tippen mit einer QWERTZ-Tastatur schränkt das nicht unbedingt ein. :-)  Aaaaber, dank Datenflat SMSe ich jetzt nur noch einen Bruchteil von vorher, sondern erledige richtig viel per Messenger (Nimbuzz um genau zu sein). Soll heissen, es wird im ICQ, Skype, MSN,… geguggt ob die Person online ist und DANN per Messenger die Frage gestellt. Kostet mich keinen Cent zusätzlich, was die Sache für mich zu einem echten Vorteil gewandelt hat.

Mobiles Internet:
Es ist einfach toll, “ma eben” unterwegs einen Preis zu recherchieren. Ich habe einem Kollegen dabei geholfen, ein Notebook zu kaufen. Also haben wir uns Samstags aufgemacht um alle möglichen Elektro-Doof-Geil-Märkte in der Nähe abzuklappern, da er es sofort mitnehmen wollte. Du stehst vorm Notebook und schaust es dir an, es gefällt dir, du scannst den Barcode und das Programm “Shopper” sucht alle möglichen Preisvergleichsseiten nach eben diesem Notebook ab und zeigt dir die günstigsten Preise. Im Endeffekt haben wir uns dann für ein Modell entschieden, das im Internet nur rund 12€ günstiger gewesen wäre, dafür hatte er es aber schon am selben Tag in der Hand. Ich denke, diese Funktion wird mir noch öfter helfen.

Als letztes Beispiel bringe ich jetzt noch Social-Network-Kram. Du siehst was Lustiges, machst n Foto, und ab damit ins Netz. Abends haste dann schon deine ersten Kommentare dazu. Ja, ich gebe zu, DAS ist jetzt kein “Must-Have”, für mich als Nerd dennoch genial und lustig. :-)

Hacken:
Natürlich (;D) habe ich das Handy jetzt auch gerootet und mir das MoDaCo-ROM aufgespielt. Jetzt bin ich SU auf dem Handy und… naja… kann z.B. Kontakte per Bluetooth versenden u empfangen (und alle so “Yeah!”), weitere Vorteile habe ich bis jetzt keine gefunden. Alles andere kann das Handy von Haus aus, und der Bluetooth-Fehler wird in der neuen Version von Google selbst ausgebügelt (kommt Ende März). Ich gehe davon aus, dass ich mit dem Update den Root wieder entferne… ich brauch’s einfach nicht da ich keinen Mehrwert sehe. Linux-Spezis werden aber sicherlich ihre helle Freude am SSH haben. :-)

Zwischenfazit:
Wie leicht zu erkennen ist die Anfangseuphorie und Neugier etwas gestillt, das Handy macht aber weiterhin Spaß. Alles in Allem ein geniales kleines Teil mit wirklichem Mehrwert für mich.

Danke Google :-)

HTC Hero – Android und mehr getestet

Saturday, March 6th, 2010

Aufmerksame Leser haben sicher mitbekommen, das ich seit kurzem glücklicher Besitzer eines HTC Hero-Handys bin. Die Entscheidung dazu fiel mir echt nicht leicht, denn Handys können heutzutage so viel, das einem ganz schlecht wird bei den Vergleichen. Dazu kommt dann noch das kritische Misstrauen meinerseits, ob Testberichte evtl nur soweit verissen werden, als das der Hersteller nicht genug Penunzen rübergeschoben hat, um den Test zu “frisieren”.

Zur Auswahl standen bei mir:

das iPhone – Schlicht und ergreifend… zu teuer. Ich kenne Apple und freue mich auch für jeden, der Apple mag, also nicht falsch verstehen. Aber wenns um MEIN Geld geht, werde ich kritisch. Zwangstarife tun da ihr Übriges. Gestorben.

Windows Mobile-Handys: Angefasst, bedient… und erschreckt. Was Trägeres als solche Handys hab ich echt noch nie erlebt. Finger weg.

Symbian: Im Grunde gute Erfahrungen mit gemacht (bin bis jetzt Nokia-Jünger gewesen). Nur jetzt sollte es mal was Anderes, Moderneres sein.

Android: Oh Gott, die Google-Krake greift um sich und schleicht sich in das mobile Geschehen ein. Was mir daran gefiel war die Linux-Programmierung. Es musste also schlank und schnell sein, wie Linux eben is.

Nach langem hin und her hab ich mich dann dazu bereit erklärt, ein HTC Hero zu testen… 2 Wochen Zeit hat man bei einer Vertragsverlängerung dazu. Der Preis (49€) war mir auch angenehm, also her mit dem Ding.
1. Unboxing
Der kleine, schmale Karton kam vor 6 Tagen bei mir an und wurde sofort aufgerupft. Heraus kam ein sich toll anfühlendes Handy. Display-Oberfläche glatt, und ohne Schutzfolie trotzdem Fingerabdruck-Resistent, und auf der Rückseite leicht gummiert, liegt supersicher in der Hand. Eingebaut war bereits eine 2GB SD-Karte, die aber postwendend gegen meine 4GB ausgetauscht wurde. Akku, Netzteil,… erwähn ich jetzt nicht extra.

hier für euch das unboxing video von wortsprung:

2. Einschalten und erste Bedienung
Steckernetzteil dran und die Einschalttaste gedrückt. Das Hochfahren dauert eine gewisse Zeit (habs jetzt nicht gemessen), und als erstes werden alle möglichen Google- bzw. Social-Network-Einstellungen abgefragt (Facebook, Twitter). Krux, nach dem Mitteilen der Daten möchte sich das Handy sofort mit dem Internet verbinden, um die Daten abzugleichen… ohne iwie nach WLAN zu fragen sondern per EDGE zur Aussenwelt. Will ich nicht, also direkt abgebrochen… was ohne groß Gezeter toleriert wurde. Ich dürfte das später auch noch machen.

3. Anfängliches Einrichten
Das Hauptmenü is eine HTC-Eigene Oberfläche namens “Sense”, die absolut ruckelfrei und sehr spontan reagiert. Das Display selber ist dabei sehr hell und farbenfroh, sehr gut. Von irgendwelchen Linux-Frickeleien keine Spur, aber sowas habe ich auch nicht erwartet. Also erstmal die Oberfläche abgescannt… Kontakte, Kalender, GoogleMaps und noch so Einiges an Media- und Social-Network-Kram ist direkt vorinstalliert… ob’s nötig ist sei mal dahin gestellt. Aber es nervte nicht mit T-Mobile-Gedöns, Pluspunkt. War alles mehr so ein “Aha, das is da auch drauf, interessant”.

Dann WLAN eingerichtet und n bisschen mit Facebook gespielt. Das Handy saugt sich alle möglichen Kontakte aus meinem Facebook und kann auch auf Bilder, Nachrichten etc. zugreifen. Interessant für mich als Facebook-Nutzer.

Weiter gehts, meine Kontakte aus dem Outlook müssen drauf. Die Software war alles auf der kleinen SD-Karte dabei, installiert, Telefon per USB angeschlossen, dem Telefon erlaubt zu syncen (wird automatisch abgefragt) und… alles drauf. Unkompliziert und komplett. Selbst Notiz-Felder zu den Kontakten werden synchronisiert… und da steht bei mir ne Menge drin. Wieder ein Pluspunkt.

Das Display ist Multitouch-Fähig. Gesten etc, wie man sie von iPhone kennt, funktionieren einwandfrei und das zieht sich durch’s ganze OS. Egal ob Fotoalbum oder Browser. Und der Lagesensor dreht dir das Bild zwar nur nach links, aber im Kreis drehen wollte ich das Handy eher selten.

Getippt wird per Display-Keyboard. Kann QWERTZ anzeigen, reagiert prompt und hat eine sehr gute Fehlerkorrektur. Nur bei Spezialbegriffen wie “iwie” oder Namen hat es anfangs Probleme, aber es speichert einmal neu eingegebene Begriffe direkt ab.

4. Der Android Market
Für mich DAS Highlight der Kiste. Im Grunde sicher ein Simples, sowas anzubieten, aber ich wurde schlicht erschlagen von der Fülle an Software für dieses Handy. Da gibt es Youtube-Downloader, Filemanager (ja, es war kein Filemanager auf dem Handy installiert oO), Brüste-Wobbler, KFZ-Kosten, Fahrtenbuch, Navi, Nährwerte anhand von Strichcode-Fotos… also irgendwie habe ich bei jeder Frage, die sich mir stellte, ein App gefunden. Mit kurzer Beschreibung dabei und Bewertungen anderer User. Wie schon gesagt, schlichtweg überwältigt durch die ganzen Möglichkeiten, die das Handy bietet.

Als Navi ist “Copilot” im Market  erhältlich. Einfach in der Bedienung, eingebauter Blitzerwarner oder Imbissbuden-Sucher. Also perfekt für meinen Gebrauch. Wieder ein Pluspunkt für’s Handy.

Auch Spiele kamen nicht zu kurz, oder Spielereien. Hier sei nur mal Jaydar genannt, das sich anhand einer Onlinedatenbank zu allen möglichen Themen (Einkaufen, Pizzabude, Tankstelle,…) GPS-Daten aufs Handy saugt und du dich dann mithilfe der Kamera auf der Stelle rumdrehst und im Kamerabild den Ort der nächsten Ergebnisse angezeigt kriegst. Sieht so cool aus.

Letztendlich isses gerade so, das ich denke “Hm, ob’s wohl xyz gibt?”, du guggst im Market nach xyz und saugst es. Oder du gehst mit dem PC auf Internet-Seiten wie androidpit.de (wo Apps getestet werden), du siehst eine interessante App, im Test ist ein Barcode eingefügt, du scannst den Barcode mit der Handycam und schwupps, isses installiert.

Natürlich werde ich das Handy noch weiter beobachten, aber bislang isses einfach “tha shit!”.  Jetzt bin ich echt am überlegen, mir wenigstens nen kleinen 300MB-Datentarif dazu zu schalten. Denn das Handy hat’s echt drauf, dich damit zu fangen. Kann natürlich Anfangseuphorie sein, mal sehen. Denn du kannst das “mobile Internet” zwar ausschalten und es macht den ganzen Kram dann über WLAN, aber so richtig “true” isses ja nur im “Wildlife” unterwegs.

Und sollte ich dann das Handy behalten, werde ich mich auch mal mit dem sogenannten “Rooten” von dem Ding beschäftigen. Dann können Custom-ROMs etc geflasht werden und somit z.B. Android 2.1 statt 1.6 (was installiert ist).

[dies ist ein gastartikel von W8ST8]