Archive for June, 2009

meine ersten eindrücke von ubuntu one

Wednesday, June 24th, 2009

heute habe ich meine einladung zu ubuntu one erhalten. das ist ein datendienst von Canonical selbst der es einem erlaubt files aller art, online zu speichern. das ganze kann man sich wie eine online-festplatte vorstellen. ein vergleichbarer dienst ist zb dropbox.

was ist ubuntu one?
ubuntu one soll soweit ich es verstanden habe, vorerst nur für ubuntu verfügbar sein. die idee hinter dem ganzen ist einfach: man soll seine files möglichst einfach zwischen computern teilen und bewegen können.
es gibt zum starten 2gigabyte speicher kostenlos oder eine bezahlte variante mit 10gb zu $10,00 pro monat.

ImageBanana - screenshot110.png

der dienst ist zur zeit in einer beta phase. ich habe keine ahnung ob er heute von der private beta zur “normalen” beta freigegeben wurde, oder ob meine registrierung vor ein paar wochen heute akzeptiert wurde. weiter im text:

installation und integration
die installation ist denkbar einfach und auf der seite mehr als gut beschrieben – click – danach hat man in der taskleiste ein kleines icon “ubuntu one” mit dem man eine verbindung zu dem dienst aufbauen kann. durch anklicken öffnet sich ein fenster. der entfernte speicher wird bei mir unter “/home/kyio/Ubuntu One” eingebunden, allerdings ohne einträge in der /etc/fstab
man kann jetzt files ganz normal in das verzeichniss kopieren, oder direkt in das “share with me” verzeichniss schubsen.

UbuntuOne-Browser

so weit – so gut

Speed
das icon in der taskleiste zeigt anscheinend durch animation an das ein datenaustausch statt findet. bei mir hat es bisher nicht mehr aufgehört sich zu drehen. das hochladen von files dauert zur zeit ewigkeiten. ich denke das der dienst zur zeit einfach nur überlastet ist. ausserdem stehen die server ja nicht gerade um die ecke. ich werde in ein paar tagen noch einmal berichten ob es besser geworden ist.

wofür man ubuntu one einsetzen kann
welche daten man hochlädt bleibt sicher jedem selbst überlassen. mein erster eindruck ist aufgrund der miesen geschewindikeit natürlich erst einmal stark eingeschränkt. was nützt ein online speicer wenn das hoch und runterladen bis in alle ewigkeit dauern würde. ich denke aber das dies wie scon geschrieben an der beta und startphase des dienstes liegt.
ich könnte mir vorstellen den dienst als systembackup zu benutzten. konfigurationsdateien oder vielleicht sogar das komplette betriebssystem einfach hochladen und liegen lassen. schaden kann es nicht ein backup online zu haben.
sicherheitskritische daten haben dort meiner meinung nach nichts zu suchen.

bei 2bg gratis speicher könnte man den dienst auch für diverse medien nutzen. wer weiß. warten wir es ab

wie kann man LayerAds Werbung unterdrücken?

Wednesday, June 24th, 2009

pop-up werbung ist tot! es lebe die layer-ads werbung!

dieses thema liegt mir schon lange auf der seele. es scheint fast so, als wenn die autoren der adfilter und blocker software kein besonderes interesse daran haben, das layerads erfolgreich unterdrückt werden. vor ein paar jahren gab es noch ein plugin für firefox das die nervige layer werbung recht erfolgreich beseitigen konnte. allerdings kam der autor einfach nicht hinterher. ständig mußte der code angepaßt werden da die publisher den ausgelieferten code angepaßt hatten.

man kann auch einfach diverse URLs sperren oder umleiten (hosts datei) von denen werbung geladen wird, aber das funktioniet bei mir auch nicht zuverlässig, oder es werden nach wie vor fenster geladen… allerdings ohne inhalte. das problem dabei ist, das man alle paar tage/wochen seine listen nachbessern muß.

wie kann man LayerAds Werbung unterdrücken?

für mich funktioniert das ausschalten von javascript. dabei kann man das ausführen von javascript im browser direkt ausschalten. man merkt dann allerdings relativ schnell das diverse dinge dann gar nicht mehr funktionieren oder korrekt arbeiten. zum beispiel der editor von meinem wordpress blog > die kleine buttonleiste: weg.
hier kommen zwei firefox plugins ins spiel mit denen man das unterdrücken von javascript steuern kann:

noscript
nennen wir es mal ein sicherheitsplugin, denn es macht eigentlich viel zu viel. die hauptintention liegt darin javascript code an der ausführung zu hindern. man kann, oder vielmehr man muß den webseiten einzeln erlauben, das dort javascript erlaubt ist. ich habe das plugin vor einem jahr schon einmal installiert. aber es gab immer wieder probleme. ich nehme an das dies “nur” bugs waren, die jetzt hoffentlich behoben sind. das plugin stellt also ersteinmal alle webseiten unter generalverdacht indem es alles blockiert was uns irgendwie schaden könnte. dabei geht natürlich ein stück freiheit und schönheit beim surfen verloren. das ist so als würde man in einem gepanzerten geldtransporter hinten sitzen und über die kirmes fahren.
noscript macht das surfen sicherer, allerdings ist es nicht meine erste wahl.

yesscript
ein meiner meinung nach besserer ansatz kommt mit yesscript. der autor schreibt selbst, das er sich bei noscript daran gestört hat das direkt alles was nicht klar auf “erlaubt” steht blockiert wird. yesscript dreht den spieß um. hier muß man webseiten verbieten, javascript aus zu führen. für vielsurfer die regelmäßig die gleichen seiten besuchen also genau das richtige.

wenn man layerads damit unterdrücken will, muß man eine seite der man javascrit nicht erlauben möchte einfach in die liste aufnehmen. das geht entweder im vorfeld über die einstellungen vom plugin. oder man klickt beim besuch auf das neue icon in der statusleiste (das kleine ding das aussieht wie eine mini schriftrolle). das icon wird dann schwarz… wie eine blacklist. ab sofort wird javascript ausführung auf dieser domain blockiert und layer werbung nicht mehr angezeigt (falls gerade ein layer auf deinem bilschirm steht, kannst du sie mangels js unterstützung nicht mehr weg klicken)

ssh zugang ohne passwort #ubuntu

Tuesday, June 23rd, 2009

gerade bin ich wieder gefragt worden, wie man ohne ein passwort ein zu geben auf einen server kommt. die antwort ist mittlerweile sehr einfach. man kann einen key auf dem zielserver ablegen, der uns zukünftig als user einloggen läßt… whatever.

hier das minitutorial zum passwortlosen login unter ubuntu:

unser zeilserver ist in dieser umgebung unter 192.168.1.100
man kann dies natürlich auch mit host oder domainnamen im internet machen. dieses beispiel geht davon aus das du dich im terminal unter ubuntu in deinem homeverzeichniss befindest.

1. wir erstellen uns einen schlüssel:

ssh-keygen

keinen namen geben und kein passwort vergeben. vergibt man ein passwort müßte man dieses dann bei jedem login wieder eingeben. das ist dann allerdings von der sicherheit her nochmal ne nummer härter. wollen wir jetzt aber nicht.

2. der generierte key wird auf den zielserver kopiert:

ssh-copy-id -i ./ssh/id_rsa.pub kyio@192.168.1.100

“kyio” ist dem fall der user auf dem server in dem der key angelegt werden soll. nach der eingabe verbindet sich der rechner mit dem zeilserver. man muß sich hier noch einmal mit dem passwort (in diesem fall für den user “kyio” anmelden.

…fertig

zukünftig kann man sich mit: ssh 192.168.1.100 am server anmelden ohne ein passwort an zu geben

In case of fire – Do not use Twitter

Monday, June 22nd, 2009

ImageBanana - incaseoffiredonotusetwitter.jpg

gesehen bei gilly

#mashup sonntag auf konzentrat.org mit mashup-germany

Sunday, June 21st, 2009

Mashup-Germany – Another senseless Dance Song

und das neue mashup album:
Mashup-Germany – GENERATION MASHUP
ImageBanana - GenerationMashupCover.jpg
infos und download: klick